Grüne Woche demaskieren? – Grüne Woche demaskieren!

Vom Einstand des Aktionsbündnisses Grüne Woche demaskieren! auf der grünen Protest-Woche. Ein Rückblick – und der Versuch eines Ausblicks.

Nun ist sie wieder vorbei, die Internationale Grüne Woche. Zehn Tage Propaganda und Werbung für eine ausbeuterische und umweltzerstörerische (Land-)Wirtschaft haben ihr Ende gefunden. Vorerst, bis es nächstes Jahr leider weiter geht. Jetzt ist es Zeit für uns zu verschnaufen, zurück zu blicken auf das Geschehene und nach vorn zu blicken, auf das Kommende. Denn noch gilt leider: „Nach der Grünen Woche ist vor der Grünen Woche.“

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal zu Protest und Widerstand gegen das vorherrschende (Land-)Wirtschaftssystem aufgerufen – ein Landwirtschaftssystem das auf die Bedürfnisse und das Wohlergehen von Mensch und Tier scheißt, die Grundlage für alles Leben auf diesem Planeten zerstört und nur am Profit für Wenige interessiert ist. An verschiedenen Aktionstagen – vor und während der Messe – haben unterschiedlichste Aktionen stattgefunden.


Was ist alles passiert?
Im Vorfeld der Messe wurden Flyer verteilt, die den originalen Grüne Woche-Flyern verblüffend ähnlich sehen, diesen aber in Wort und Bild parodieren. Durch Überhöhungen und Zuspitzungen wurde versucht, die Perversion der „Nutztierhaltung“ sichtbar zu machen und zu verdeutlichen, wie zynisch die Sprache ist, die verwendet wird, um Tierausbeutung zu legitimieren.
Am Mittwoch und Donnerstag – zwei Tage vor dem offiziellen Start der Grünen Woche – haben wir zu Online- und Telefonaktionstagen gegen die Verharmlosung der industriellen Landwirtschaft auf dem ErlebnisBauernhof und der Internationalen Grünen Woche aufgerufen.

Während der Grünen Woche wurden als groß angekündigte Mitmachaktionen Mahnwachen vor dem Nordeingang abgehalten, anlässlich des „Frische Forum Fleisch“ eine ironische „Pro-Fleisch“-Demo veranstaltet und mit einem Die-in auf die vielen Opfer der „modernen“ Landwirtschaft aufmerksam gemacht. Ergänzt wurde das Ganze durch bunte, kreative und vielfältige Kreideaktionen vor den Eingängen der Messe. Von uns entworfene Gutscheine für einmal „Selber Schlachten“ wurden während einem versteckten Theater in der S-Bahn eingesetzt. Diese Gutscheine berechtigten den Besitzer vermeintlich dazu, auf dem ErlebnisBauernhof ein Tier selbst zu töten (für kleine Kinder standen demnach Zwergkaninchen zur Verfügung). Denn wer Fleisch isst, sollte wissen, wo es herkommt. ErlebnisBauernhof-Flyer, die die Diskrepanz zwischen der Realität für Milliarden von „Nutztieren“ und dem gezeigten schönen Schein auf der Messe verdeutlichten, wurden auf und vor dem Messegelände verteilt. Türanhängerflyer in der Ring-Bahn – mit der die meisten Besucher*innen zur Messe fahren – sollten ebenfalls auf die Lügenmärchen auf dem ErlebnisBauernhof aufmerksam machen.

Zu einem kreativen, vielseitigen Protest gehört aber mehr als artige, geduldete Aktionen. So haben einige Aktivist*innen bei der Eröffnung des ErlebnisBauernhofs einen Schlachttransporter besetzt, auf dem – an Zynismus kam zu übertreffen – zu lesen war: „Wir transportieren Tierschutz“. Am darauffolgenden Tag wurde der Funkturm auf dem Messegelände erklettert und ein Transparent mit dem Spruch „Bloß nicht genau hinsehen“ entrollt. Am letzten Messewochenende wurden von einem Werbeturm vor dem Südeingang der Messe zwei Transparente mit den Sprüchen „Kapitalistische Landwirtschaft tötet“ und „Fleisch ist immer Mord“ entrollt.

Komplettiert wurde das Programm durch drei Abendveranstaltungen: Der Langzeitaktivist Jörg Bergstedt beteiligte sich mit zwei Informations- und Diskussionsveranstaltungen. Und am Samstagabend gab es eine Lesung von und mit Hilal Sezgin, auf der ihr Buch „Artgerecht ist nur die Freiheit“ vor über hundert Menschen das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Diese fand am selben Tag wie die „Wir haben es satt“-Demo statt und sollte die vielen, schon kritisch eingestellten, aber noch nicht vom veganen Leben überzeugten Menschen, die nach Berlin gekommen waren, anziehen. Den Abschluss der Veranstaltungen bildete ein leckerer Solibrunch der BerTA.

Was für Ziele haben wir uns gesetzt?
Wer hätte gedacht, dass wir so ein vielfältiges, buntes und kreatives Programm auf die Beine stellen würden? Wir sicher nicht, als wir uns im Juli zum ersten Mal zusammengesetzt haben, um über Störaktionen auf der Grünen Woche zu reden. Wir, das war eine Gruppe von fünf bis 10 tierrechtlich/vegan aktiven Menschen aus Berlin, die sich größtenteils vorher gar nicht kannten. Am Ende der Planungsphase waren wir dann schon um die 30 Menschen. Unser Ziel war es, den üblichen Geschäfts- und Propagandaablauf der Internationalen Grünen Woche öffentlich sichtbar zu stören. Dabei wollten wir die Messe-Besucher*innen erreichen, aber auch die starke überregionale Medienpräsenz nutzen, um weit über die Messe hinaus möglichst viele Gründe zu thematisieren, mit der herrschenden Form von Landwirtschaft nicht einverstanden zu sein, sich ihr in den Weg zu stellen und Alternativen aufzubauen. Denjenigen, die vom jetzigen in jeder Hinsicht ausbeuterischen System profitieren und es verteidigen, wollten wir signalisieren, dass sie dabei weder unbeobachtet noch ungestört bleiben.

Ist uns das gelungen?
Die Internationale Grüne Woche ist die weltgrößte Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Über 1.600 Aussteller*innen sind dort vertreten, mehr als 400.000 Besucher*innen waren auf der Messe. Dort den Geschäfts- und Propagandaablauf öffentlich sichtbar zu stören erscheint als ein schwieriges Unterfangen. Wie groß die Messe tatsächlich ist, ist uns auch erst bei den Vorbereitungen wirklich klar geworden. Aber genervt haben wir die Veranstalter sichtlich und man nahm uns ernst vor Ort. Die Securities wurden von Tag zu Tag und von Aktion zu Aktion grober. Die Messe lässt prüfen, ob sie gegen unser Logo und die Parodie-Flyer vorgehen kann und selbst die Polizei unterstellte uns Aktionen, von denen wir gar nichts wussten.

Wie so häufig ist es auch schwer einzuschätzen, ob und wie viele Menschen wir erreicht haben. Vor dem Start der Messe haben wir 5.000 parodierende Grüne-Woche-Flyer verteilt. Am Messegelände konnten wir nochmal 6.000 Menschen Flyer mit unseren Hintergründen in die Hand drücken, zusätzlich wurden fast 10.000 ergänzende Flyer verteilt. Eine Materialschlacht par excellence, aber bei über 400.000 Messebesucher*innen auch ein Tropfen auf den heißen Stein. Ob die Satire der Parodie-Flyer deutlich wurde, können wir leider nicht einschätzen. Von einigen Menschen aus unserem Umfeld wurde das angezweifelt. Leider ist die „normale“ Sprache, mit der die Tiernutzung legitimiert wird, schon dermaßen zynisch, dass es schwierig ist, das noch zu überzeichnen. Ob die Ironie der „Pro-Fleisch“-Demo für den durchschnittlichen Omnivoren deutlich wurde, können wir auch nicht mit Sicherheit sagen. Wir hatten allerdings vor Ort einige Gespräche mit Messebesucher*innen, die zumindest ins Grübeln kamen, ob wir das jetzt wirklich ernst meinen. Und wir hatten unseren Spaß, was zu einer guten Aktion genauso dazu gehört.

Wir hatten den Eindruck, dass das Flyern vor der Messe effektiv war. Viele Menschen lasen die Flyer und einige kamen interessiert zu unserer Mahnwache. Jedoch waren wir nicht vollständig auf die Mentalität des Messepublikums gefasst. Die Messe ist ein Ort, wo sich Jungbauern, Großbauern, Familien und eher konservativ eingestellte, nicht zum kritischen Hinterfragen neigende, Menschen tummeln. Dementsprechend stießen wir auch auf heftige Gegenwehr. Das Messegelände ist als Ort des Protests wahrscheinlich nicht so dankbar – von den zeitweilig lebensbedrohlich niedrigen Temperaturen ganz zu schweigen.

Einige von uns haben das erste Mal an öffentlichen illegalisierten Aktionen teilgenommen. Da war die Aufregung im Vorfeld etwas größer. Hinzu kam, dass es gerade bei der Aktion auf dem ErlebnisBauernhof noch bis kurz davor einige Unklarheiten gab. Wie kommen wir auf das Messegelände; welche Veranstaltung genau wollen wir stören; wie gehen wir vor, damit wir genügend Zeit haben, unsere Message rüber zu bringen? Im Grunde wussten wir erst am Abend vorher die Antworten auf diese Fragen. Am Ende hat jedoch fast alles gut geklappt und die Aktion konnte durchgeführt werden. Zusätzlich zu dem Transparent, das auf dem Transporter entrollt wurde, sollte eigentlich noch ein Transparent an mit Helium gefüllten Luftballons zur Decke hoch steigen. Leider ist die fragile Stangenkonstruktion unterwegs zerbrochen, so dass daraus nichts wurde. Und leider haben wir den perfekten Moment verpasst, sodass die Presse, die sich in der Halle befand, nicht wirklich auf uns aufmerksam wurde. Dafür wurden wir von den drum herum stehenden Bauern mit dem Slogan „Ihr könnt nach Hause gehen“ nieder gebrüllt. Eine Reaktion auf die wir so auch nicht gefasst waren. Sie sagt aber doch viel über das Publikum auf dieser Messe aus.

Die Kletteraktion am Funkturm ist erstaunlich planmäßig und einfach über die Bühne gegangen, bis auf die Tatsache, dass einer der Aktivist*innen seine Jacke unten vergessen hatte. Aber auch hier stand eigentlich erst am Abend vorher fest, wer überhaupt klettern wird. Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück und so fand die Aktion bei strahlendem Sonnenschein und mäßig kalten Temperaturen statt. So war fast drei Stunden der Spruch „Bloß nicht genau hinsehen“ über der Grünen Woche zu lesen. Leider wurde einer der Aktivist*innen nach der Aktion noch stundenlang von der Polizei festgehalten, um ihn trotz feststehender Personalien einer ED-Behnadlung zu unterziehen. Dabei hat es sich nur um unnötige Polizeischickane gehandelt.

Und auch die letzte Kletteraktion vor dem Südeingang der Messe war erfolgreich – wenn auch von kurzer Dauer. Der Turm konnte ohne Probleme erklommen und die Transparente entrollt werden. Leider wurden wir ziemlich schnell von der Polizei gestürmt, da die Maße für das Gitter, das wir verwendeten, um die Polizei davon abzuhalten, hoch zu kommen nicht passte. Da die Aktion an dem Tag genau zur Öffnung der Messe stattfand, einer Zeit in der, der Besucher*innenstrom nicht abreißt, haben viele Menschen unsere Botschaften wahrgenommen.

Trotz einiger kleiner Enttäuschungen waren wir aber insgesamt zufrieden. Wir haben nun wertvolles Wissen über die Gegebenheiten auf der Grünen Woche die wir für das nächste Jahr nutzen können. Und es sind einige Hemmschwellen gefallen bei den Neulingen auf der Protestbühne. Leider werden wir in den kommenden Monaten mit einiger Antirepressionsarbeit konfrontiert werden.

Und das Presseecho?
Es war verhalten, aber doch sichtbar. Im Vorfeld führten wir mit zwei Zeitungen und dem freien Radiosender „Radio Blau“ Interviews, die unsere Position gut wiedergaben. Leider wurde in einigen nachfolgenden Presseberichten der Inhalt unserer Kritik teilweise nicht oder falsch transportiert. Typischerweise wurde uns bspw. eine Tierschutzposition zugeschrieben, die wir zurückweisen. Wir sehen erstens das Thema Tierausbeutung nicht losgelöst von der kapitalistischen Wirtschaftsweise und den damit einhergehenden brutalen Ausbeutungsmechanismen von Mensch, Tier und Umwelt, die auf der Grünen Woche beschönigt werden. Und zweitens kritisieren wir Tierhaltung als inhärent gewalttätig und unnötig. Wir stehen nicht für eine verbesserte Landwirtschaft mit Tieren, sondern für eine Landwirtschaft ohne Tierproduktion.

Die Störung der Eröffnung des ErlebnisBauernhofs schaffte es zwar in die Abendschau des RBB. Allerdings wurde gesagt, wir seien Tierschützer, die gegen Massentierhaltung sind. Über die Kletteraktion am Funkturm wurde in einer dpa-Meldung leider berichtet, wir demonstrieren für mehr Tierschutz in der Landwirtschaft. Diese schaffte es zwar in viele Zeitungen, gab unsere Position jedoch verdreht wieder (z.B. in der taz, im Spiegel, Focus und WELT).
Einige Artikel gaben keine Falschmeldungen wieder, äußerten sich aber auch nicht inhaltlich zu uns (nd, taz). Und Topagrar berichtete sogar, dass „Tiertransport ist Mord“ gebrüllt wurde.

In zwei Artikeln in der Berliner Morgenpost und im Freitag kamen jedoch unsere Positionen sehr klar und deutlich zum Ausdruck.

In der Morgenpost hieß es: „Im Gegensatz zum mittlerweile etablierten Protestbündnis ‚Wir haben es satt!‘ gibt ‚Grüne Woche demaskieren‘ dieses Jahr sein Debüt auf der grünen Protest-Bühne. Den Aktivisten gehen die Forderungen der ‚Wir haben es satt!‘-Veranstalter nicht weit genug. Neben einer generellen Abkehr von der Tierhaltung, die das Tier zum Nutzobjekt degradiere, fordert die Gruppe ein Aufbrechen der herrschenden Marktstrukturen und nennt Alternativen.“

Und im Freitag war zu lesen: „Das Bündnis kritisiert dabei nicht nur die Lebens- und Sterbebedingungen von Tieren in der konventionellen industriellen Landwirtschaft, sondern wendet sich generell gegen jede Form von Nutztierhaltung. ‚Tiere sind keine Ware, kein Produkt, sondern fühlende Lebewesen,‘ […] die Bedingungen auf sogenannten Bio-Höfen seien nur marginal besser als in der Massentierhaltung. Das Bündnis lehne deshalb den Verzehr von Tieren und tierischen Produkten prinzipiell ab. Auch einer Bio-Kuh werde das Kalb weggenommen, um sie melken zu können; auch das sei Tierleid, das das Bündnis nicht akzeptiere. Tiere seien nicht dazu da, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen.“

Warum dann aber in dem Artikel zum Schluss noch mal betont werden muss, dass eine konsequente Kritik von Gewalt an Tieren als dogmatisch gilt (während es anscheinend die Forderung nach einer Beibehaltung nicht ist), erschließt sich uns nicht. Uns ist bewusst, dass wir die Welt nicht von heute auf morgen ändern und die Fleischindustrie mal eben so abschaffen können. Wenn jedoch bestimmte Probleme systemimmanent sind (Fleischproduktion bedeutet immer Instrumentalisierung, Kontrolle von Reproduktion, Gefangenhaltung und Tötung etc., auch bei „Bio-“ oder„artgerechter Haltung“), dann muss ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel her.
Vielleicht muss es erst mal darum gehen, den Begriff der Tierrechte in den Mainstreammedien zu etablieren. Dann ist schon viel erreicht.
Die dpa hat einen Rückblick der Grünen Woche geschrieben, der in ähnlicher Form in mehreren Zeitungen erschienen ist (z.B. WELT und Stern). Wir bekommen sogar etwas mehr Raum als die Wir-haben-es-satt-Demo und unsere Kritik wird richtig wiedergegeben:
„Parallel zur Messe hatten am vergangenen Samstag aber auch mehrere zehntausend Menschen in Berlin dafür demonstriert, dass Bauern und Ernährungsindustrie Tiere und Klima besser schützen. In den Folgetagen kam es unabhängig davon auf dem Messegelände zu kleineren Protestaktionen der neuen Initiative ‚Grüne Woche demaskieren‘. Sie wirft der modernen Landwirtschaft vor, Menschen, Tiere und Umwelt auszubeuten. Bauernpräsident Rukwied lehnte einen Dialog mit diesem Teil der Kritiker, etwa über Tierhaltung, ab. ‚Es gibt Gruppen, die das per se nicht wollen, und mit denen über eine weitere Verbesserung der Nutztierhaltung zu sprechen, macht einfach keinen Sinn‘, sagte Rukwied der Nachrichtenagentur dpa.“
Dass Herr Rukwied es für sinnlos hält, mit uns über Verbesserungen in der Tierhaltung zu reden, ist durchaus nachvollziehbar. Schade nur, dass wir nicht gefragt wurden, ob wir denn mit ihm darüber reden möchten. Wir stellen uns da zum Beispiel folgenden zusätzlichen Absatz vor:

„Das Bündnis ‚Grüne Woche demaskieren!‘ lehnte einen Dialog mit diesem Teil der Agrarwirtschaft, etwa über Tierhaltung, ab. ‚Es gibt Gruppen, die eine Abschaffung der Nutztierhaltung per se nicht wollen, und mit denen darüber zu sprechen, macht einfach keinen Sinn‘, sagte Erna Aktiv der Nachrichtenagentur dpa. Mit Organisationen wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der auch zu der Großdemonstration aufgerufen hatte, wolle sie aber gerne mal sprechen, versicherte die Aktivistin.“

Fazit
Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserem Einstand auf der Protestbühne. Mit vielen bunten Aktionen konnten wir viele Menschen zum Mitmachen mobilisieren. Für nächstes Jahr wünschen wir uns noch mehr Aktionen, (auch überregional) Mitmachende und vor allem eine thematische Ausweitung der Proteste. Denn nicht nur die Tierausbeutung gilt es in der kapitalistischen Landwirtschaft zu kritisieren. Es gibt genug Anknüpfungspunkte für zahlreiche Proteste an der Grünen Woche und wir hoffen, dass sich Gentechnikgegner*innen, Umweltgruppen, solidarische Landwirt*innen, biovegane Anbauer*innen und Menschen mit noch ganz anderen Blickwinkeln uns anschließen und ihr Nichteinverständnis sichtbar machen. Der Anfang ist gemacht. Nächstes Jahr geht es weiter.