Werbeturmbesetzung vor dem Südeingang der Messe

Gestern haben Aktivist*innen von „Grüne Woche demaskieren!“ einen Werbeturm vor dem Südeingang der Messe besetzt. Gut sichtbar für alle Besucher*innen wurden zwei Transparente mit den Sprüchen „Kapitalistische Landwirtschaft tötet“ und „Fleisch ist immer Mord“ aufgehangen. Sie hingen eine knappe halbe Stunde, bevor die Polizei den Turm räumte.

Das Video dazu ist jetzt online.

Die Besetzung des Werbeturmes bildete eine der letzten Aktionen. Heute findet noch von 10-13 Uhr eine Mahnwache vor dem Nordeingang der Grünen Woche statt und ab 14 Uhr könnt ihr noch zum veganen Soli-Brunch kommen. Kommt zahlreich und feiert mit uns!

Die ersten Fotos von heute morgen

Endlich Fotos von heute morgen! Das hat u.a. deshalb so lange gedauert, weil die Securities der Messe die Kamera und ein Tablet von Aktivist*innen eingesackt hatte.

Die ersten Transparente hing eine knappe halbe Stunde gut sichtbar für Besucher*innen am Südeingang der Berliner Messe.

Werbeturm der Grünen Woche besetzt

*Für eine Landwirtschaft ohne Tierhaltung!*

Gerade in diesem Moment besetzen Aktivist*innen der Aktionsgruppe „Grüne Woche demaskieren!“ einen Werbeturm am Südeingang des Messegeländes, auf dem die Landwirtschaftsmesse „Internationale Grüne Woche“ stattfindet. Sie demonstrieren damit gegen die Bedingungen gegenwärtiger Landwirtschaft und setzen sich für eine Beendigung der Ausbeutung von Menschen, Tieren und Umwelt und eine solidarische und nachhaltige Landwirtschaft ein.

Fotos folgen.

Interview von Landwirtschaftsminister Friedrich mit Topagrar ist ein Fake

Wie wir soeben erfahren haben, war das Interview von Landwirtschaftsminister Friedrich mit der Landwirtschaftszeitung Topagrar, auf das wir uns in einer Pressemitteilung bezogen haben, nicht echt.

Es wurde von Unbekannten fingiert, um eine Diskussion anzustoßen. Das wurde uns zumindest in einer E-Mail von den MacherInnen geschrieben. Sie schreiben außerdem, dass die vermeintlichen Aussagen von Friedrich nicht einfach so ausgedacht waren. Vieles davon komme in Äußerungen und Publikationen von ihm und anderen regierungsnahen Menschen vor. Hier kopieren wir die Darstellung dieser Anlehnungen aus der Mail:
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Nachhaltigkeit durch Effizienzsteigerung?

Der neue Landwirtschaftsminister Friedrich entlarvt sich selbst: Im Interview mit der Landwirtschaftszeitung Topagrar wertete er den weltweit ansteigenden Fleischkonsum als „Chance“ und schloss gleichzeitig grundlegende Verbesserungen im Tierschutz ebenso wie die Durchsetzung eines Menschenrechts auf Nahrung als unrealistisch aus.

Unsere Pressemitteilung dazu.

Diese Aussagen sind alarmierend. Allerdings spricht Friedrich nur aus, was eigentlich alle wissen: In der gegenwärtigen Landwirtschaft geht es nicht um Tierwohl, Nachhaltigkeit oder soziale Gerechtigkeit. Was zählt, ist die Wettbewerbsfähigkeit am Weltmarkt. Das ist aber gerade das Schlimme! Die Landwirtschaft sollte dazu da sein, alle Menschen mit guten Nahrungsmitteln zu versorgen, ohne dafür andere Menschen, Tiere oder die Umwelt auszubeuten. Das kann sie allerdings nur in einem anderen als dem gegenwärtigen System. (mehr…)